Freitag, 15. September 2017

Meine Freitagslieblinge (15.September)

Willkommen zu meinen Freitagslieblingen vom 15.September. Seit zirka 2 Wochen sind wir nun eine vierköpfige Familie und wir haben uns bereits recht gut eingelebt. Während der letzten Schwangerschaftsmonate habe ich wegen des Verdachts auf Gestationsdiabetes auf kohlehydratreiches Essen verzichtet und Tiramisu war ohnehin Tabu. Daher komme ich nun zu meinem Lieblingsessen der Woche...

Lieblingsessen der Woche: Tiramisu

Im Sommer habe ich fürs Käferle und den Käferpapa dieses leckere Erdbeertiramisu gemacht. Diese Woche gab es ein Bananentiramisu (ohne Alkohol und rohes Ei- also eine Kindervariante) und es hat sooo lecker geschmeckt. Leider habe ich es nicht geschafft ein Foto zu machen.




Lieblingsbuch der Woche:

Diesen Roman habe ich von einer lieben Freundin zu meiner Blessingwayparty geschenkt bekommen. Bisher habe ich es erst geschafft ein paar wenige Seiten zu lesen, aber ich glaube es ist eine schöne Abendlektüre zum Entspannen. Die Geschichte handelt von drei Frauen (Großmutter, Tochter, Enkeltochter). Jede der Frauen trägt ein Armband mit Glücksbringern...


Lieblingsmomemt mit den Kindern:

Das Käferle hat mit Begeisterung Kastanien gesammelt und mit uns eine tolle Kastanienkette gebastelt. Außerdem habe ich viele innige Still- und Kuschelstunden mit dem kleinen Käfer verbracht und genossen. Neugeborene riechen sooo gut!!!


Lieblingsmoment für mich:

Meine persönlichen Lieblingsmomente sind aktuell ganz klar ungestörtes Duschen, einige Stunden Schlaf am Stück und eine schnelle Tasse Kaffee in Ruhe.

Lieblingsinspiration der Woche:

Eine leckere Anregung für schnelle Schokokekse (für die Adventszeit) habe ich hier bei Tanja vom Blog Zuckersüße Äpfel gefunden. Das Rezept will ich unbedingt noch gemeinsam mit dem Käferle ausprobieren. Hmmmm lecker!!!

Verlinkt bei BerlinMitteMom, dort könnt ihr noch viele weitere Freitagslieblinge anderer Blogger nachlesen.

Mittwoch, 13. September 2017

Grüße aus dem Wochenbett

Der Käfer ist nun bereits zwei Wochen alt und aus unserem Familienleben nicht mehr wegzudenken. Die erste Zeit mit ihm war wesentlich entspannter als damals mit dem Käferle. Das Stillen klappt wunderbar, der Käfer hat keine unreife Hüfte und braucht zum Glück keine Spreizhose oder dergleichen. Ich fühle mich längst wieder fit und bin laut Hebamme in Sachen Rückbildung einige Tage voraus. Die Nächte im Familienbett klappen mittlerweile recht gut. Der Käfer weckt seine Schwester nicht auf und trinkt 3-4x in der Nacht.
Er liebt es generell an meiner Brust in der Wiegehaltung zu liegen, eine Begrenzung ist ihm wichtig. Leider akzeptiert er mir tagsüber die Tragehilfe noch nicht so wie erhofft. Aber wir probieren es immer wieder...
Ablegen lässt er sich, wobei es dann unterschiedlich lange dauert bis er sich meldet. Mit dem Schnuller habe ich bei ihm auch mein Glück versucht, da ich ihn zur Beruhigung zb beim Auto fahren ganz praktisch finde. Aber er lehnt ihn bisher wie seine große Schwester ganz entschieden ab. Sein Bauch zwickt ihn eher selten und er ist recht entspannt, wenn sein Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit erfüllt ist.
Er mag es gerne warm und ist kein großer Fan vom Wickeln. Ich hingegen bin schon wieder voll im Stoffwickeln drinnen, hihi...

Nach der Entbindung bin ich gleich am nächsten Tag nach Hause, was für mich bzw uns die absolut richtige Entscheidung war. Ich konnte zu Hause wesentlich besser entspannen und habe mehr Schlaf bekommen als damals im Krankenhaus nach der Geburt des Käferles. Für sie war die Geburt des Bruders natürlich eine Veränderung, aber sie hat sich schnell aufs neue Familiengefüge einstellen können. Meine Nachbetreuungshebamme ist ein wahrer Schatz. Sie hat zb nicht nur meine Naht und vorbeugend meine Brusrwarzen gelasert (tolle Behandlungsmöglichkeit bei wunden Brustwarzen), sondern auch meine Brandwunde, die ich mir zwei Tage vor der Entbindung zugezogen hatte. Sie hat mir ein wundervolles Öl gegen meine Nachwehen da gelassen und ist jederzeit telefonisch erreichbar, wenn Fragen auftauchen sollten. So eine gute und kompetente Betreuung kenne ich aus dem Krankenhaus leider nicht.


Bei uns hat außerdem eine Federwiege Einzug gehalten, die bisher sehr erfolgreich im Einsatz ist.


Im Kinderwagen fühlt sich der Käfer auch wohl und die große Schwester liebt es, ihn durch die Gegend zu kutschieren.


Spannend wird es für mich ab nächster Woche, denn da muss der Käferpapa wieder zur Arbeit. Da er aber diese Woche schon viel mit Holz machen für den Winter beschäftigt war und wir alleine gut klar gekommen sind, bin ich guter Dinge.


Ich werde euch berichten...



Dienstag, 12. September 2017

12 von 12 im September

Es ist wieder Zeit für 12 von 12 und ich nehme euch mit durch meinen Tag und zeige euch 12 Fotos. Mein Tag begann ungefähr um 7 Uhr, denn da wurde der kleine Käfer munter. Seine große Schwester und der Käferpapa sind erst eine Stunde später aufgestanden. Nachdem ich den Käfer gewickelt und erfolgreich in die Tragehilfe gebunden hatte, nutzte ich die Zeit für etwas Hausarbeit (Geschirrspüler aus- und einräumen, eine Ladung Wäsche waschen,...). Zeit für einen koffeinfreien Kaffee war auch noch und dann wurde gemeinsam gefrühstückt.


Anschließend habe ich endlich den Antrag auf Kinderbetreuungsgeld ausgefüllt, während der Käfer in Papas Armen und später am Sofa geschlafen hat.



Das Käferle hat es sich einstweilen in der Hängeschaukel gemütlich gemacht. 


Und dann hat sie eine Flechtfrisur bekommen.


Mit einer Glückwunschkarte (eine ganz liebe Freundin heiratet in Frankreich) und dem Antrag auf Kinderbetreuungsgeld sind wir dann zur Post gefahren.


Danach sind wir noch zu Oma und Opa. Der kleine Käfer hat immer noch geschlafen und ich konnte ganz intensiv mit dem Käferle spielen und malen.


Nach einem Mittagessen bei der Oma sind wir wieder nach Hause gefahren und das Käferle hat sich im Schreiben geübt. Bisher kann sie folgende Buchstaben schreiben und ist ganz stolz darauf: H,  O, I, E, A


Der Käferpapa hat diese Woche noch Urlaub und ich kann das Wochenbett richtig genießen. Und es findet sich auch immer Zeit um mit dem Käferle zu spielen. Zum Beispiel mit den Kuscheltieren...


Gemeinsam haben wir auf Wunsch des Käferles eine Laterne gebastelt, auch wenn noch Zeit ist bis zum Martinsfest.


Unser Abendessen - Eine schnelle Gemüsesuppe..  


Und dann habe ich noch selbstgemachte Feuchttücher vorbereitet.


Das war mein 12. September. Was habt ihr heute gemacht? 

Verlinkt bei Draußen nur Kännchen

Donnerstag, 7. September 2017

Geburtsbericht - Zweites Kind

Im heutigen Beitrag möchte ich euch von der Geburt unseres 2.Kindes erzählen. Ich finde es auch für mich persönlich wichtig die Geburt niederzuschreiben, um sie zu reflektieren und um mich später besser daran erinnern zu können. Wie schon mehrmals berichtet, war die ganze Schwangerschaft sehr entspannt und komplikationslos. Ich habe der Geburt stets gelassen und beinahe mit Vorfreude entgegen geblickt. In Vertrauen darauf, dass ich die Geburt gut und aktiv  meistern werde, habe ich mich kaum vorbereitet. Zwei Mal war ich zur Einstimmung bei einem Geburtsvorbereitungskurs und ich habe mir eine Hebamme für die Nachbetreuung gesucht, um ambulant entbinden zu können. Die Tage nach der Geburt des Käferles im Krankenhaus habe ich nämlich nicht in guter Erinnerung.
Am Morgen des 30.August (ein Mittwoch) bemerkte ich die sogenannte Zeichnungsblutung,  der Schleimpfropf, der den Muttermund verschließt, hatte sich gelöst und mir wurde bewusst, dass der Kleine sich vermutlich doch vor dem Geburtstermin auf den Weg machen würde. Am Vormittag war ich mit dem Käferle zu Besuch im Kindergarten, um zu sehen wie es ihr da gefallen würde. Dann sind wir nach Hause gefahren und haben einen Wurstsalat zubereitet (auf Wunsch des Käferpapas) und dann gemeinsam zu Mittag gegessen. Am Nachmittag wollten wir ins Freibad, da Badewetter war, aber das Käferle wollte lieber zu Hause bleiben.
Ich wollte die Zeit sinnvoll nutzen und Ordnung schaffen, habe aufgeräumt und die Terrasse auf Vordermann gebracht, die während des Umbaus nur Abstellfläche für alles Mögliche war. Gegen Abend habe ich noch ein Joghurt mit Obst gejausnet, bin kurz duschen gegangen und dann zum Käferle und den Käferpapa in den Garten.
Kurz vor 18:50: Ich setze mich unten auf die Rutsche, plaudere mit dem Käferle, stehe auf. Plötzlich läuft es mir nass an den Beinen hinunter und ich denke mir und sage: "Wenn ich mich nicht gerade angepinkelt habe, ist gerade die Fruchtblase geplatzt." Der Käferpapa wird ganz nervös, das Käferle füttert mich noch mit Brombeeren aus dem Garten und ich bleibe einfach mal stehen, immer wieder fließt ein Schwall Fruchtwasser ab. Ich telefoniere mit meiner Hebamme, ob ich den Krankenwagen rufen soll oder einige Schritte gehen darf und wir selbst ins Krankenhaus fahren dürfen. Zum Glück entscheiden wir uns für den Krankenwagen, der 10-15min später eintrifft. Meine Mama begleitet mich. Der Käferpapa bleibt mit dem Käferle zu Hause. Kurz darauf spüre ich die erste Wehe (nichts Aufregendes) und ich plaudere mit den Rettungsleuten und meiner Mama. Immer wieder schaue ich aus dem Fenster, ich kenne die Strecke gut, es ist kaum Verkehr. Auch bei der Geburt des Käferles gab es damals eine rasante Fahrt im Rettungswagen mit Blaulicht. Erinnerungen werden wach. 9min nach der ersten Wehe kommt die zweite und die dritte kommt dann nach 6min. Wir kommen im Krankenhaus an, wo es ruhig ist und ich werde auf die Station gebracht. Ich gehe noch davon aus, dass es ein Weilchen dauern wird. Im Ctg Raum wird ein Ctg geschrieben und festgestellt, dass der Muttermund bereits 7cm weit geöffnet ist. Ich lege mein Glücksarmband an, da es gleich in den Kreissaal geht.
Nun muss ich die Wehen bereits veratmen und spüre ziemlich Druck nach unten. Es wird wieder ein Ctg gemacht und ich erwähne, dass ich eher nicht in Rücklage entbinden möchte, da man da angeblich ein höheres Risiko für einen Dammriss hat. Beim Käferle bin ich dritten Grades gerissen, da sie den Ellbogen unvorteilhaft nach Vorne gestreckt hatte. Leider ging die Hebamme nicht auf meinen Wunsch ein, sie meinte in der Rückenlage habe sie eine bessere Übersicht und könne den Damm besser zurück drücken.
Die Wehen werden so heftig und ich verspüre einen Pressdrang, dass keine Zeit zum Diskutieren bleibt. Ich spreche ein innerliches Stoßgebet und versuche den Anweisungen der Hebamme zu folgen. 2-3 Presswehen später ist der Kleine da und ich überglücklich Presswehen kennengelernt zu haben (diesen Pressdrang habe ich beim Käferle nicht verspürt). Der Kleine schreit wie am Spieß und ich bin verliebt!!!! Mir fällt gleich auf, dass ihn das grelle Licht stört und die Weite und die Kälte. Es dauert etwas bis er sich in meinen Armen beruhigt. Einen Dammriss 1.Grades habe ich dieses Mal davongetragen  (nur Hautgewebe, kein Muskelgewebe). Ich werde genäht, was mir fast Unangenehmer als die Geburt erscheint. Hinterher meinte eine Hebamme auf der Station zu mir: "Kam, sah und siegte." Ich finde diese Worte beschreiben die Geburt ganz treffend.

Der Kleine kam um 20:15 zur Welt und vervollständigt unser Kleeblatt!!!



Größe: 53cm
Gewicht: 3484g
Kopfumfang: 35cm

Samstag, 2. September 2017

Im September werde ich...

Im September werde ich...

  • mich im Wochenbett befinden und mich schonen
  • viel mit dem Baby kuscheln und den Babyduft genießen
  • erleben wie das Käferle eine große Schwester wird
  • nicht zu viele Pläne machen
  • vielleicht eine Haushaltshilfe engagieren
  • unser Baby in der Familie begrüßen
  • hoffentlich genug Schlaf bekommen
  • die Newborn- Stoffwindeln testen
  • entschleunigen
  • ruhen

Freitag, 1. September 2017

ER ist da!!!!

Wir sind überglücklich! Am 30. August 2017 um 20:15 ist unser 2.Wunder, unser kleiner Käfer, zur Welt gekommen. Es war eine kurze und wundervolle Geburt, die ich euch noch ausführlicher beschreiben werde. Wir genießen dann mal die Kuschel- und Kennenlernzeit...

Samstag, 26. August 2017

Schwangerschaftsendspurt

Der Entbindungstermin rückt immer näher, bereits in weniger als zwei Wochen ist es soweit. Die Schwangerschaft ist im Großen und Ganzen ohne größere Beschwerden verlaufen und ich konnte sie sehr genießen. Anfangs hatte ich die typische Schwangerschaftsmüdigkeit und mir war phasenweise leicht übel, aber ich musste mich nie übergeben. Diese Symptome verschwanden mit der 12. Schwangerschaftswoche. Nach dem zweiten Drittel hatte ich bereits fast 10kg zugenommen, was mir persönlich zu viel war.
Dann wurde Verdacht auf Gestationsdiabetes gestellt, da mein Nüchternwert beim ogtt knapp erhöht war. Die Werte nach 1 bzw 2 Stunden waren aber sehr gut (beinahe wieder im nüchternen Bereich). Ich wurde an eine Diabetologin überwiesen und bekam ein Blutzuckermessgerät samt Zubehör. Von nun an sollte ich täglich 4x meine Blutzuckerwerte messen (nüchtern, eine Stunde nach dem Frühstück, eine Stunde nach dem Mittagessen, eine Stunde nach dem Abendessen). Und ich bekam Ernährungstipps, die ich einhalten sollte, damit ich die Buchspeicheldrüse meines Babys nicht unnötig belaste. In der Schwangerschaft ist es ja generell so, dass die Bauchspeicheldrüse weit mehr arbeiten muss und viel mehr Insulin produzieren muss. Meine Ernährung sah möglichst wenig Kohlehydrate vor. Nur zum Frühstück eine Scheibe Vollkornbrot mit viel Butter (hemmt den Blutzuckeranstieg scheinbar), Wurst, Käse. Zu Mittag Fisch/Fleisch mit Gemüse (kein Reis, keine Nudeln, fast keine Kartoffeln). Spät am Abend sollte ich nichts mehr essen. Zwischenmahlzeiten durfte ich schon zu mir nehmen, zb eine kleine Portion Obst. Mein Abendessen bestand daher meist aus einem Naturjoghurt mit Obst und Nüssen.
Im Endeffekt stehe ich nun bei einer Gewichtszunahme von 8kg insgesamt. Die Blutzuckermessungen haben nach dem ogtt beim Hausarzt immer einen Nüchternwert ergeben, der komplett okay war. Eine Stunde nach den Mahlzeiten sollte ich optimalerweise einen Wert von unter 120 aufweisen. Auch das habe ich meist geschafft! Ob ich nun Gestationsdiabetes habe oder nicht hat sich mir daher bis jetzt immer noch nicht beantwortet, aber ich bin froh, dass ich durch den Verdacht nicht unnötig viel zugenommen habe.
Jedenfalls wurde ich seither alle 2 Wochen zum Ultraschall gebeten und es wurde überprüft, ob das Baby nicht zu groß und schwer wird. Die Entwicklung des Babys entsprach jedes Mal der Schwangerschaftswoche und war kein Grund zur Besorgnis. Knapp vor der 30. Schwangerschaftswoche hat sich das Baby dann bereits in die richtige Geburtsposition begeben und liegt zum Glück nach wie vor richtig.
Die Schwangerschaft verlief bisher sehr entspannt und ich habe mir kaum Gedanken rund um die bevorstehende Entbindung gemacht. Sein ein paar Tagen merke ich jedoch, dass es mir schwerer fällt in den Schlaf zu finden und ich insgesamt doch unruhig werde. Die Kliniktasche ist erst so halb gepackt (ich möchte ohnehin bald wieder nach Hause und nicht zu lange auf der Station bleiben). Ich bemerke ab und zu ein Ziehen und Spannen und Druck nach unten. Der Endspurt hat begonnen und plötzlich habe ich das Gefühl noch so viel erledigen zu müssen.
Vorbereitet habe ich mich eigentlich auch nicht wirklich dieses Mal. Ich habe keinen Geburtsvorbereitungskurs besucht, kein einziges Buch zum Thema gelesen und ich gebe zu keine Dammmassage gemacht, noch keinen Himbeerblättertee getrunken zu haben und was man sonst noch so machen könnte. Einfach nichts! Ich hatte immer das Gefühl, dass noch so viel Zeit ist und dass dies alles irgendwie nicht notwendig wäre. Mal schauen, ob ich da zu gelassen war mit meiner Einstellung...

Die Vorbereitungen fürs Baby sind im Prinzip getroffen. Schlafen wird es bei uns im Familienbett, gewickelt wird es mit Stoffwindeln und die Wickelkommode steht. Ich habe mein Tragetuch und einige Tragehilfen einsatzbereit und auch den Kinderwagen. Die Babyschale (mit Isofix) wartet auch auf ihren Einsatz. Kleidung ist da, die Babybadewanne auch. Für einen entspannten Stillbeginn habe ich mich mit Stilltee und Bockshornkleekapseln eingedeckt. Eine Hebamme für die Nachbetreuung habe ich auch an meiner Seite.
Der Käferpapa bekommt ab der Geburt zwei Wochen Urlaub und auch die Käferoma wird uns unterstützen und auch bei der Entbindung dabei sein. Das Käferle freut sich schon sehr aufs Geschwisterchen, sie streichelt häufig meinen Bauch, stellt viele Fragen und plaudert mit dem Baby.

Nicht mehr ganz zwei Wochen...
Wir freuen uns auf dich!!!!


Freitag, 25. August 2017

Meine Freitagslieblinge (25. August)

Eine abwechslungsreiche und aufregende Woche liegt hinter mir. Ich habe meinen Geburtstag gefeiert, letzte Vorbereitungen fürs Baby getroffen, viel unternommen und auch noch einmal Paarzeit mit dem Käferpapa verbracht (wir waren einkaufen und vegan essen).
Damit sind wir auch schon bei meinem Lieblingsessen der Woche angelangt.
Der Käferpapa und ich hatten ein paar Dinge in der Stadt zu erledigen und waren dann in einem Restaurant essen. Nur wir zwei!!! Das kommt sehr selten vor und wir haben es daher umso mehr genossen. Obwohl wir uns nicht vegan ernähren haben wir uns für ein leckeres veganes Menü vom Buffet entschieden:
Karottencremesuppe
Balkan-Grillerei mit Tomaten und Kartoffeln
Würzige Linsentaler mit Apfel- Rotkraut
 




Mein Lieblingsbuch der Woche habe ich ganz unverhofft vom Käferpapa zum Geburtstag geschenkt bekommen. Wir waren an meinem Geburtstag mit Freunden Eis essen und dann mit den Kindern am Spielplatz, wo zufällig gerade ein Lesepicknick mit einem bekannten österreichischen Kinderlyriker stattfand. Die Gedichte von Georg Bydlinski kenne ich recht gut, da ich im Deutschunterricht in der Grundschule schon einige aufgegriffen habe. Und so bin ich ganz unverhofft an diesen wunderbaren Gedichteschatz mit persönlicher Widmung des Autors gekommen.



Mein Lieblingsmoment mit dem Kind:
Das Käferle geht seit Kurzem zum Reiten und sie verblüfft mich da immer wieder. Bereits in der ersten Reitstunde hat sie das Traben ausprobiert und mit viel Freude und Mut alle Übungen mitgemacht (ohne Anhalten reiten, mit geschlossenen Augen,...). Sie stellt viele viele Fragen zum Thema Pferdepflege, Pferdehaltung usw. und ist allgemein sehr interessiert. Ich konnte nur staunend zusehen...


Mein Lieblingsmoment für mich:
Einen richtigen Lieblingsmoment für mich allein gab es in dieser Woche nicht, aber es gab viele kleine Momente, in denen ich nur für mich war und mich aufs Baby gefreut habe. Auf einer Bank sitzend und die warmen Sonnenstrahlen der Augustsonne genießend zum Beispiel...
 
Meine Lieblingsinspiration der Woche:
Immer wieder werde ich vom Blog Wunderwerkstatt inspiriert. Ich finde dort wertvolle Anregungen fürs Käferle. Die Wunderwerkstatt ist wirklich eine Fundgrube an Ideen. Es gibt die Möglichkeit gezielt nach Ideen fürs eigene Kind zu suchen (Alter, Fähigkeiten, Interessen, Spieltyp).
Ich stöbere da immer wieder gerne und lasse mich inspirieren und deswegen ist die Wunderwerkstatt meine Lieblingsinspiration der Woche.
 
Verlinkt bei BerlinMitteMom, dort findet ihr viele Freitagslieblinge-Beiträge versammelt! Schaut doch vorbei!
 


Dienstag, 22. August 2017

Unser Stoffy- Wickelplatz

Vielen Stoffwicklerinnen ist das CD- Schneckenregal als Aufbewahrung für Stoffwindeln bekannt und ich gebe zu, dass ich der Versuchung nicht widerstehen konnte, meine Stoffwindelsammlung so aufzubewahren und zu präsentieren.
Beim Käferle hatte ich einen alten Eckschreibtisch zum Wickelplatz umfunktioniert und habe anfangs Wegwerfwindeln benutzt. Dann habe ich die Stoffwindeln für uns entdeckt und mittlerweile wäre es unvorstellbar für mich, mein Baby mit Wegwerfwindeln zu wickeln.
Von meinen Eltern habe ich eine wunderhübsche alte Kommode geschenkt bekommen, die ich etwas aufgearbeitet und frisch geölt habe. Dieses tolle Möbelstück soll die Wickelkommode für Baby Nr.2 sein. Darauf befindet sich eine weiche Wickelauflage und als Nässeschutz eine Moltonauflage sowie eine Wickelunterlage. Die Einlagen befinden sich derzeit in einer Box auf der Kommode und die Stoffwindeln (Höschenwindeln, Überhosen in Newborn- und One Size Größe aus PUL und Wolle, Pocketwindeln, Mullwindeln, usw ) im Schneckenregal.
Für das Käferle werde ich einen Tritthocker bereit stellen, damit sie beim Wickeln des Babys dabei sein kann.
In der Kommode befindet sich die Kleidung für das Baby und weitere Dinge, die für das Baby gebraucht werden.


Ein wenig geübt habe ich schon mal am Teddybär unserer Tochter, da ich mit den diversen Falttechniken von Mullwindeln bzw Prefolds noch keinerlei Erfahrung habe. Bei der Tochter habe ich die Prefolds nur der Länge nach gefaltet und in die Überhose eingelegt, aber da ging es auch nicht mehr darum Muttermilchstuhl in der Windel zu behalten, da sie damals schon längst Beikost gegessen hat als wir auf Stoffwindeln umstellten.


 Im Schneckenregal befinden sich derzeit folgende Schätze:
  • Höschenwindeln in One Size von Bambi Roxy, Petit Lulu, eine Tots Bots Bamboozle, eine Unuo; Mullwindeln;
  • Pocketwindeln von Bamboolik;
  • Snap- in- One: eine TushMate, eine Petit Lulu SIO, eine Close Pop In;
  • Überhosen aus PUL bzw Wolle: Milovia Newborn und One Size, Blueberry, Bambi Roxy (PUL und Wolle), Maleja Wolllongie Huda PUL Schlupf
  • und eine Strickbindewindel zum Testen
... so ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen, hihi...



Die gebrauchten Windeln werden in einem XL Wetbag von Planet Wise gelagert (so der Plan). Für unterwegs habe ich dann noch einen kleineren Wetbag. Muttermilchstuhl ist ja komplett wasserlöslich und muss nicht extra per Hand ausgespült werden. Die Windel kann also gleich so in die Waschmaschine.
 

 
Ich bin schon sehr gespannt auf die Erfahrungen beim Stoffwickeln beim zweiten Kind. Plan habe ich eigentlich keinen und ich möchte mich auch auf kein System festlegen. Ich möchte das Wickeln mit Mullwindeln, Prefolds, Strickbindewindeln und vielleicht auch Höschenwindeln in Newborn ausprobieren (tendiere da zu den Blümchen Höwis). Auch kleine Stoffwaschlappen habe ich aus alten Mullwindeln und Stoffresten genäht, da ich keine gekauften Feuchttücher nutzen möchte, sondern mit den genächten Waschlappen und Kokosöl den Babypopo reinigen möchte.



Ob wohl auch alles so problemlos funktionieren wird wie beim Käferle?
 
Unter dem Label Stoffwindeln findet ihr übrigens viele Stoffy- Testberichte von mir zum Nachlesen und es wird in den nächsten Monaten sicher den einen oder anderen neuen Testbericht geben.
 
Hier könnt ihr Kleine Mami auch via Facebook folgen.


Sonntag, 20. August 2017

My little Blessingway

Als ich mit dem Käferle schwanger war, gab es eine fantastische Babyparty für mich mit den klassischen Spielen (Babybreisorten raten, Bauchumfang schätzen, Puppe wickeln, usw.). Die Feier war sehr lustig, aber im Freundeskreis hatte noch niemand Kinder und so waren die Spiele auch für alle relativ "neu". Mittlerweile hat sich das geändert und so habe ich überlegt dieses Mal die baldige Geburt anders zu feiern.
Der größte Unterschied bestand schon in der Anzahl der Gäste. Gefeiert wurde in einem Mini-Rahmen mit ganz wenigen engen Freundinnen (eine musste leider kurzfristig absagen) und mit der ganzen Kinderschar. Schon allein aus Platzgründen wäre dies nicht anders möglich gewesen bzw wäre es auf Kosten der Gemütlichkeit gegangen.
Es wurde also keine große Babyparty, sondern ein Blessingway im kleinen Kreis. Das erste Mal davon gelesen habe ich hier bei Susanne von Geborgen Wachsen und ich war sofort begeistert.


Ein Blessingway ist...
  • eine spirituelle Tradition zur Ehrung der Frau für einen neuen Lebensabschnitt.
  • ein altes Navajo Ritual der amerikanischen Ureinwohner
  • eine Feier für die Schwangere, um sie für die bevorstehende Geburt zu stärken
  • ein Treffen von Frauen, um der werdenden Mama Liebe und Kraft entgegenzubringen
Am wichtigsten war mir die Feier zu genießen und auch dass es den kleinen Gästen gefällt, denn die gehen immer vor. Und so war es dann ein nettes Plauder- und Spieletreffen mit vielen lieben Wünschen für eine entspannte schöne Geburt. Es war sehr entspannt und daher einfach wunderschön. Für die Gäste gab es ein kleines Buffet mit selbst gebackenen Apfelkuchen, Pizzastangen, Snacks für die Kinder,...


Geburtskette:
Die Gäste haben eine oder mehrere Perlen bzw Kettenanhänger mitgebracht. Aus diesen ist ein Glücksbringer - Armband entstanden, das ich unbedingt bei der Geburt tragen möchte. Den  Geburtswichtel habe ich vor ungefähr einem Jahr meiner Bloggerfreundin Ricarda von Großer Tiger und kleine Biene als Glücksbringer für die bevorstehende Entbindung geschenkt. Er hat ihr Glück gebracht und so hat sie ihn mir im Juli wieder mitgebracht, damit er nun mir Glück bringt. Vielen Dank dafür, ich bin überzeugt bei so vielen tollen Glücksbringern kann nichts schief gehen.


Außerdem habe ich noch diese hübsche selbst gebastelte Karte samt Delphinanhänger fürs Käferle bekommen und noch einige andere tolle Dinge.


 
Für die Gäste gab es dann noch ein kleine Schokolade und ein Teelicht mit nach Hause.



Da mein Schwesterherz leider bei der Feier nicht dabei sein konnte, habe ich mit ihr nachträglich Steine gestaltet, die nun auf meinem Nachtkästchen liegen und mich positiv auf die Geburt einstimmen sollen. 


Es gibt noch viele weitere tolle Ideen (klick und klick) für ein Blessingway wie zb Fußbäder (nicht unbedingt mein Fall, hihi), Bauchbemalung mit Henna, usw. 


Vielleicht ist ja die eine oder andere Idee für euch dabei und ihr zelebriert in eurer nächsten Schwangerschaft auch ein Blessingway?

Dienstag, 15. August 2017

Schatzsuche im Wald - Sachensucher unterwegs

Unser Käferle sammelt in letzter Zeit mit großer Begeisterung Naturschätze. Sie pflückt gerne Wiesenblumensträuße, nimmt Steine, Schneckenhäuser, Stöcke, Zapfen und so weiter, die sie im Wald oder am Wegesrand findet mit nach Hause. Und sie liebt es auch ihre Naturschätze zu verschenken, wobei man ganz besonders darauf aufpassen muss sie nicht zu verlieren, da sie garantiert wieder danach fragt.
Unlängst hatte ich dann die Idee eine Schatzsuche im Wald für sie vorzubereiten. Als Schatzkiste für die Naturschätze diente dabei ein Eierkarton für 6 Eier bzw für 10 Eier. Ich habe für beide Eierkartongrößen Vorlagen gezeichnet.
Bisher haben wir erst die "kleine Schatzsuche" gemacht, denn die "große Schatzsuche" heben wir uns für den Herbst auf.


Hier seht ihr meine Vorlage, wobei ich auch einen Blanko-Raster gezeichnet habe, dann kann man die Waldschätze individuell zusammenstellen, die gesucht werden sollen.


Aufgeklebt auf einen 6er- Eierkarton sieht die Sammelbox dann so aus und schon kann es los gehen.


Das Käferle war mit Feuereifer bei der Sache und hatte innerhalb kürzester Zeit fast alle Schätze gefunden. 


Nur die geflügelte Frucht des Ahorns haben wir erst bei einem weiteren Waldspaziergang entdeckt.



"...Ich bin nämlich ein Sachensucher, und da hat man niemals eine freie Stunde."
"Was hast du gesagt, was du bist?", fragte Annika.
"Ein Sachensucher."
"Was ist das?", fragte Tommy.
"Jemand, der Sachen findet, wisst ihr. Was soll es anderes sein", sagte Pippi, während sie die Mehlreste zu einem kleinen Haufen zusammenfegte.
"Die ganze Welt ist voll von Sachen, und es ist wirklich nötig, dass jemand sie findet. Und das gerade, das tun die Sachensucher."
Zitat aus Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren (Kapitel 2 Pippi wird Sachensucher und gerät in eine Prügelei)

Eine weitere tolle Idee für den Herbst verlinke ich euch hier - Herbstpuzzle- DIY

Gerne schicke ich euch auch meine Vorlage für die Waldschatzsuche per Email, wenn ihr mir in einem Kommentar eure Emailadresse nennt oder ihr schreibt mir diese an kleinemami@gmx.at

Einen Eierkarton kann man natürlich auch prima für andere Schatzsuchen verwenden (Schleichtiere, Legosteine, uvm), die dann gefunden werden sollen.

Verlinkt bei Creadienstag

Verlinkt bei den Naturkindern

Sonntag, 13. August 2017

12 von 12 im August

Ich nehme euch heute mit 12 Bildern mit durch meinen etwas unspektakulären Tag.
Das Käferle ließ mich heute lange schlafen und so starteten wir gut ausgeruht in diesen Samstag.
Nach dem Zähneputzen und Ankleiden machten wir uns auf den Weg zum gemeinsamen Frühstück mit den Mädels vom Kanga und ihren Kindern.
Ich war erst einmal zum Schnuppern mit einer Freundin dort und es hat mir wirklich gut gefallen, sodass ich vermutlich im Oktober in den laufenden Kurs einsteigen werde.
Wir spazierten gemeinsam mit besagter Freundin und ihrem Sohn zum Treffpunkt.



Für mich gab es unter anderem einen großen koffeinfreien Latte Macchiato - hmm lecker!!!

 
Die anderen Kinder durften im Meerjungfrauen- Malbuch vom Käferle malen...
 

 
und wir durften uns ein Buch angucken. Das Käferle liebt ja Bücher und Geschichten, die sie noch nicht kennt.

 
Nach dem netten Treffen und einem kleinen Einkauf spazierten wir wieder zu unserem Auto zurück und fuhren nach Hause, um das Mittagessen zu kochen. Es gab Putenbrustfilet mit Gemüse.

 
Mahlzeit!!!

 
Den Nachmittag verbrachten wir zu Hause. Das Käferle genießt das meist sehr, wenn sie einfach nur in Ruhe mit uns zu Hause spielen kann. Besonders beliebt ist aktuell ihre Schaukel, da sie so vielseitig einsetzbar ist, hihi...


 

Die "Spielhöhle" nutzt sie nicht so oft, aber sie dient auch als Regal für Spielsachen und angebotene Materialien.
 

 
Die Schleichtiere wurden aufgestellt und versorgt ...

 
 
und die Puppen auf dem großen Marienkäfer durch das Zimmer kutschiert. Ich finde es ja immer wieder interessant, auf welche Ideen Kinder beim freien Spielen kommen.



Anschließend wurde noch ein Marillenkuchen gebacken und natürlich gekostet. Wir können irgendwie nie warten bis der Kuchen ausgekühlt ist, haha...

 
 
Am Abend haben wir dann noch die Fotos vom Babybauchshooting angeschaut und ich finde auf diesem Bild kommt meine Kugel besonders gut zur Geltung oder mit anderen Worten- hier schaue ich besonders dick aus...
 
Nicht mehr ganz 4 Wochen, dann darf ich unser zweites Wunder in den Armen halten!!!!!
 



Berichte von anderen BloggerInnen vom 12.August könnt ihr bei Draußen nur Kännchen nachlesen.