Mittwoch, 29. April 2015

10 Zitate für eine gewaltfreie Erziehung

Am 30. April ist der Welttag für eine gewaltfreie Erziehung. Körperliche, aber auch seelische Gewalt haben in der Erziehung nichts verloren.
Ich habe 10 Zitate zusammengestellt, die für eine gewaltfreie Erziehung stehen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr diese anlässlich des Welttages auf euren Social Media Kanälen bzw Blogs teilen würdet. Gerne könnt ihr meinen Blogpost verlinken und auch passende Zitate ergänzen!
KEINE GEWALT GEGEN KINDER!

© Kleine Mami

© Kleine Mami

© Kleine Mami


©Kleine Mami

© Kleine Mami

©Kleine Mami

© Kleine Mami

© Kleine Mami

©Kleine Mami

Spielen in der Natur und ein neues Lieblingsbuch

Wie bereits mehrfach erwähnt, entdeckt das Käferle nun die Natur als großen Spielplatz. Sie war immer gern im Freien, aber mit Naturmaterialien hat sie sich im ersten Lebensjahr nie lange beschäftigt. Seit einiger Zeit liebt sie es, Naturmaterialien zu entdecken, zu sammeln und zu suchen und sie in ihr Spiel einzubinden. Naturmaterialien sind nicht auf eine Funktions- oder Spielvariante festgelegt. Sie können im freien Spiel auf vielfältige Weise eingesetzt werden. Dies fördert den Einfallsreichtum, die Kreativität unserer Kinder. Das Kind SPIELT, es wird nicht BESPIELT.
Kinder, die nur mit Plastikspielzeug spielen, bei dem man zum Beispiel Knöpfe drücken muss, verlernen das freie Spielen. In dem Zusammenhang sagte ein Kind einmal zu mir: Wo muss man da drücken? Das kann ja gar nichts...
Ich finde es sehr schön, wenn Kindern erlaubt wird in der Natur und mit allen Sinnen zu spielen.
In der Natur gibt es so viele Schätze zu entdecken: Stöcke, Steine, Blätter, Zapfen, Schneckenhäuser, Blumen, Moos, Wurzeln,...

Kürzlich habe ich eine wundervolle Bilderbuchreihe entdeckt, die Kinder beim Spielen in der Natur zeigt. Das Buch Ich mag Stöcke habe ich gleich fürs Käferle bestellt.



In der gleichen Reihe sind folgende Bücher erschienen:
Ich mag Steine.
Ich mag Blätter.
Ich mag Schnee.




Kinder lieben es, draußen zu spielen. Sie sammeln Steine oder Stöcke, werfen Herbstlaub durch die Luft oder toben im Schnee. In dem Pappbilderbuch Ich mag Stöcke zeigen stimmungsvolle Farbfotografien spielende Kinder in der Natur. Kurze, schlichte Sätze begleiten die Bilder und erzählen aus kindlicher Sicht, was schön ist an Stöcken und was man Tolles mit ihnen machen kann. Frei nach dem Motto: Natur erleben macht Spaß! (Quelle: www.amazon.de)
Beim Käferle stehen zur Zeit Stöcke hoch im Kurs. Sie sammelt diese, bricht sie entzwei, wirft sie in einen Bach, hantiert mit ihnen oder spielt "Stöckchen holen", weil sie Hunde beim Apportieren beobachtet hat.







Hier beschäftigt sie sich mit Steinen...



Oft nehmen wir Schätze mit nach Hause, sodass wir schon eine  richtige Sammlung haben.



Sehr faszinierend findet unsere Tochter Hagebutten und Rosenblüten. Sie bestaunt und befühlt sie jeden Tag aufs Neue und erlebt die Blüte und das Verblühen mit.

© Kleine Mami

Eine wundervolle Möglichkeit, um Kindern die Natur und die jahreszeitlichen Veränderungen näher zu bringen, ist der Jahreszeitentisch aus der Waldorfpädagogik.
Sehr schön  finde ich auch die Idee eine Naturkiste anzulegen wie es Verena vom Blog Stillzwerg macht. Die Naturkiste beinhaltet Fundstücke aus der Natur und verändert sich von Monat zu Monat.

Seid ihr auch so gerne in der Natur?
Herzliche Grüße von der Kleinen Mami

Sonntag, 26. April 2015

Unser Wochenende in Bildern (KW 17) - Gartenarbeit, Dorffest und Spielplatz

Am Samstag sind wir endlich richtig ins Gartenjahr gestartet. Die Erdäpfel wurden bereits unter der Woche gelegt und am Samstag folgten Kohlpflanzen wie Kohlrabi.





Außerdem setzten wir Salatpflanzen, die das Käferle gleich verkosten wollte. Sie isst gerne grünen Salat mit Kürbiskernöl beziehungsweise schleckt sie es herunter.



Wir haben einen gemeinschaftlichen Gemüsegarten/ Kartoffelacker, der sich bei meinen Eltern am Biobauernhof befindet.



Freunde der Familie bauen ebenfalls mit an. Für uns ist das sehr praktisch, denn wir lieben zwar die Gartenarbeit, aber wenn wir einmal keine Zeit zum Gießen haben, dann übernimmt das jemand für uns, umgekehrt natürlich auch. Jungpflanzen, teilweise Obst- und Gemüse und andere Bio- Produkte beziehen wir von einem Familienbetrieb aus der Steiermark beziehungsweise vom biofiedler. Der Käferpapa war dann noch mit Brennholz machen beschäftigt und wir haben uns in der Zwischenzeit auf einem karitativen Flohmarkt im Dorf umgesehen. Dort habe ich wieder einmal Kinderbücher kaufen müssen :-)
Den restlichen Teil des Tages vertrieben wir uns am Spielplatz, wo auch Papa viel Spaß beim Rutschen hatte und mit Steckspielen, die das Käferle zur Zeit besonders liebt.

© Kleine Mami



Am Sonntag Vormittag waren wir am Dorffest. Dort gibt es für die Kinder jedes Jahr eine große Hüpfburg.



Dem Käferle gefiel es sehr die Kinder zu beobachten und der Musik der Musikkapelle zu lauschen. Wir flanierten und sahen uns die Stände der Bauern an und die Trachtenausstellung. Schließlich wurde unsere Kleine müde und wir ließen uns unser Mittagessen für zuhause einpacken. Es gab ausnahmsweise Schnitzel mit Kartoffelsalat, denn wir essen nur sehr selten Fleisch. Hier seht ihr den letzten Rest vom Schnitzel to go...


Zum Nachmittagskaffee gab es leckere Buchteln mit einer Nussfüllung.


Außerdem waren wir zur Abwechslung mal wieder mit dem Papa am Spielplatz, wo wir bei schönem Wetter gerne sind. Neben dem Schaukeln und Rutschen, interessiert sich unser Käferle nun zunehmend für den Sandkasten.





Zwischendurch ist Zeit für ein kreatives Steckspiel unserer Tochter mit Gänseblümchen.


Auch hier war sie unlängst lange und intensiv ins Steckspiel versunken:

© Kleine Mami

Der Jahreszeitentisch wurde am Abend noch umgestaltet und sieht nun so aus:



Ganz viel Hausarbeit wartet nun morgen auf mich, aber bei dem schönen Wetter wollten wir einfach viel Zeit im Freien verbringen. 

Das war ein kleiner Einblick in unser Wochenende.
Was war bei euch los?

Freitag, 24. April 2015

#meineGeburtmeineEntscheidung - Hausgeburt, Spontangeburt oder Kaiserschnitt?

Meiner Meinung nach ist es das gute Recht jeder werdenden Mutter über die Umstände der bevorstehenden Geburt selbst entscheiden zu dürfen. Leider werden Frauen häufig schlecht oder unzureichend beraten oder gar zu etwas gedrängt. In Deutschland kämpfen die Hebammen darum, dass Hausgeburten auch künftig möglich sind (klick). Hier könnt ihr nachlesen wie Hausgeburten in Österreich geregelt werden. Der Anteil an Hausgeburten in Österreich ist verschwindend gering, wohingegen die Zahl der Kaiserschnitte enorm zunimmt.


Nachdem ich gestern einen Blogbeitrag über die Doku "Meine Narbe - Ein Schnitt ins Leben" gelesen habe, musste ich mir diese gleich in der Mediathek von 3sat ansehen. Der Film hat mich sehr berührt, die Erzählungen der Frauen, die sich um die Geburt betrogen fühlen, sind mir sehr nahe gegangen.
Ich kann sie verstehen, denn obwohl die Geburt meiner Tochter, die ich spontan entbunden habe, sehr schmerzhaft war (hier geht es zum Geburtsbericht), möchte ich diese Erfahrung nicht missen. Ich habe die Kontrolle über den Geburtsvorgang behalten, ICH habe mein Kind zur Welt gebracht. Beim Kaiserschnitt WIRD das Kind vom Ärzteteam zur Welt gebracht, die Mutter wird in eine passive Rolle gedrängt. Die Mütter, die im Film zu Wort kommen, fühlten sich als unmündige Zuseher bei der Geburt des eigenen Kindes.
In der Dokumentation kommen keine Befürworter des geplanten Kaiserschnittes zu Wort. Der Kaiserschnitt wird als positive Errungenschaft dargestellt, sollte eine wirkliche medizinische Indikation vorliegen. Es werden einige Zahlen und Fakten zur Kaiserschnittsrate in Österreich genannt, die mich sehr nachdenklich gemacht haben. In Österreich entbinden mittlerweile etwa 30% per Kaiserschnitt, obwohl dieser vielleicht nur bei zirka 15% notwendig gewesen wäre. Die Tendenz zum Kaiserschnitt ist steigend, es wird zunehmend zum Trend. Viele Frauen glauben, dass ein Kaiserschnitt weniger schmerzhaft ist als eine Spontangeburt. Spontangeburten sind häufig angstbesetzt, denn sie sind nicht planbar. Aus Furcht vor den Wehen und der scheinbar unkontrollierbaren Spontangeburt, entscheiden sich vermehrt Frauen für den sicheren Kaiserschnitt, einen Routineeingriff, den sie in den Kalender eintragen können. Dabei wird nicht vorhergesehen, dass ein Kaiserschnitt ebenso schmerzhaft sein kann und zur körperlichen Narbe auch eine seelische Narbe hinzu kommen kann. Die Mütter im Film erzählen alle vom Gefühl, das Wichtigste verpasst zu haben, nämlich die Geburt des Kindes. Es fiel ihnen anfangs schwerer das Kind anzusehen, es anzunehmen und eine Beziehung aufzubauen.
Die Mütter geben sich für den Geburtsverlauf zum Teil selbst die Schuld, sie bereuen sich zu wenig informiert zu haben. Vielen wurde von ärztlicher Seite zum Kaiserschnitt geraten. Die Mütter sprechen sich für eine selbstbestimmte Geburt mit Unterstützung einer einfühlsamen und erfahrenen Hebamme aus.
Diesen Wunsch kann ich so gut verstehen. Zum Glück hatte ich meine Mama zur seelischen Unterstützung mit im Kreißsaal und bin an eine sehr junge liebe Hebamme gekommen, die mich eigentlich nur gut angeleitet hat, mir gut zugesprochen hat und mir die Geburt überlassen hat. Ich habe mich hervorragend betreut gefühlt und wusste ich werde das schaffen.
Hebammen sind eine nicht durch Ärzte zu ersetzende Berufsgruppe, die durch die vermehrten Kaiserschnitte leider weniger praktische Erfahrungen bei komplizierten Geburtsverläufen sammeln können.
Warum raten Ärzte zum Kaiserschnitt? Ist es die Angst vor Klagen, sollte bei einer komplizierten Geburt etwas schief gehen? Profitieren Kliniken von einer höheren Operationsrate?
Die Ärzte und Hebammen sollten der werdenden Mutter Gehör schenken und sie selbst bestimmen lassen. Wenn ein Kaiserschnitt medizinisch wirklich notwendig wird, sollte er selbstverständlich durchgeführt werden und auch wenn sich einen Frau SELBST und ganz bewusst dafür entscheidet.
Das Gleiche sollte für eine PDA gelten.
Werdende Mütter sollten umfassend informiert werden, damit sie selbstbestimmt und kompetent über ihre Geburt entscheiden können. Für eine Betreuung nach der Geburt durch eine Hebamme sollte auch gesorgt werden. Viele Erstgebärende brauchen kompetente Stillberatung und fachmännischen Rat durch eine Hebamme.

Wir brauchen die Hebammen!
Wir brauchen Selbstbestimmung!

Hier noch ein kleiner Buchtipp.

Was meint ihr?
Wie habt ihr entbunden?


Dienstag, 21. April 2015

Meine Schnäppchen im April

Ich liebe es auf Flohmärkten zu stöbern oder die Kleinanzeigen zu durchforsten und Schnäppchen zu entdecken. Mit großer Begeisterung bin ich auf der Suche nach Büchern und sinnvollen Spielsachen für das Käferle und Zubehör für den Jahreszeitentisch.
In den letzten Wochen habe ich besonders schöne Schätze erworben.
Handgearbeitete Holztiere zum Spielen bzw für den Jahreszeitentisch:


Baumpuzzles und Waldtiere aus Holz, die ebenfalls bespielt oder als Deko für den Jahreszeitentisch eingesetzt werden können:


Diese Amethystdruse musste mit und wird einmal ein Plätzchen am Jahreszeitentisch finden...



Bunte Bausteine fanden ebenso den Weg zu uns:


Außerdem das Spiel Matador Baby-Architekt:


Ergattert haben wir dieses Wimmelbuch von Ali Mitgutsch, der dieses Jahr 80 Jahre alt wird und quasi als Wimmelbuchbegründer gilt. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es in München im Herbst eine Ali Mitgutsch Ausstellung und im Ravensburger-Verlag gibt es viele Specials. Wer mehr dazu erfahren möchte, schaut hier  im Babyplausch-Blog vorbei.


Seid ihr auch Schnäppchenjäger? 

Sonntag, 19. April 2015

#Babyschlaf - Nonomo und Lolaloo, dann macht das Kind die Äuglein zu?

Martin von Blogstar Eltern und Ulrike von One Year of Sunday haben zur Blogparade #Babyschlaf aufgerufen.
Unser kleines Mädchen ist nun 15 Monate alt geworden - Zeit einen Rückblick auf unsere Nächte zu werfen.
Mittlerweile sehe ich die Thematik mit Gelassenheit, denn ich habe alles probiert und nichts hat wirklich geholfen. Das Käferle schläft eigentlich NIE durch. Sie hat keine längeren Wachphasen mehr, aber mindestens 1-2 Mal in der Nacht muss ich aktiv werden, damit sie weiter schläft. Dann schnappe ich sie, stehe auf und wiege sie wieder in den Schlaf. Die Brust allein (ich stille und familienbette) reicht nicht aus, dass sie wieder in den Schlaf findet und abwarten hat zur Folge, dass sie wach wird. Das habe ich ausprobiert.
Diese kurze Schilderung gilt den guten Nächten, denn es gibt Nächte, in denen ich viel öfter im Einsatz bin.
Zum Glück komme ich auch mit relativ wenig Schlaf aus, wenn es sein muss.
Dass mein Kind zu den "schlechten Schläfern" zählt, habe ich nicht von Anfang an akzeptiert. Ich habe verschiedene Maßnahmen gesetzt, SCHREIEN LASSEN kam nie in Frage und das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" würde bei mir sofort in den Ofen wandern.

Aber von Anfang an...
Das Käferle ist unser einziges Kind und ich habe mir vor ihrer Geburt wenig Gedanken über etwaige Probleme gemacht (sehr naiv). Ein Gitterbett, das als Beistellbett an unser Bett angebracht wurde, sollte der Kleinen zum Schlafen dienen.
Da ich eine unruhige, sich wälzende Schläferin WAR, schien mir das Familienbett keine Option zu sein. Ich hatte die Befürchtung das Baby erdrücken zu können.
Dann kam sie zur Welt und meine Welt stand Kopf. Das Stillen klappte erst nicht, weil sie nicht richtig saugte. Dazu kam der Babyblues und Schlafmangel. Ich schätze es hat so drei Monate gedauert bis sie sich auf einen längeren Nachtschlaf umgestellt hat und ich nachts nicht mehr mit ihr wach sein musste. Genau kann ich mich nicht mehr erinnern. Der Plan mit dem Gitterbett scheiterte kläglich. Unser Käferle beschwerte sich sofort, wenn ich versuchte sie abzulegen. Dass sie direkten Körperkontakt wollte, war mir da leider nicht klar, ich dachte oft, sie hätte Hunger (Stillproblematik). Ganz schlimm war der 2. Lebensmonat, in welchem unsere Tochter wegen einer leichten Hüftdysplasie eine Spreizhose verordnet bekam. Zum Schlafen musste ich sie wegen dem Ding ablegen und das passte ihr gar nicht. Wir waren daher nachts viel wach und es war schwierig sie wieder schlafend ins Bett zu bekommen. Ich war mit meiner Kraft ziemlich am Ende und SEHR müde. Als die Spreizhose nicht mehr notwendig war und das Vollstillen klappte (ca mit 10 Wochen), traf ich eine gute Entscheidung, die uns beiden Schlaf bescherte: Ich ließ meine Kleine auf mir schlafen. Schlagartig besserten sich die Nächte und die Kleine meldete sich nur alle 3-4 Stunden zum Trinken. Etwa einen Monat lang schlief sie auf mir, dann direkt neben mir.
Zum Einschlafen gibt es bei uns ein Ritual plus Einschlafstillen oder Tragen.
Da das Ablegen nie klappte, ich aber am Tag nicht immer mit dem schlafenden Baby im Arm sitzen wollte, habe ich viel recherchiert und ausprobiert.
- Tragetuch: Als sie noch kleiner war, ist sie oft im Tuch eingeschlafen und ich bin weiter marschiert, damit sie nicht aufwacht oder habe sie aus dem Tuch und an die Brust genommen.
- Nonomo- Federwiege: Habe ich einen Monat lang getestet. Sie ließ sich schlafend ablegen. Aber leider war sie immer nach spätestens 20 Minuten wach und verlangte heraus genommen zu werden und ich musste ständig wippen.
- Leiterwagen und Kinderwagen über rumpeligen Untergrund bewegen führt bei uns oft zum Einschlafen, aber nach 20 Minuten muss Mama her. Es gibt übrigens ein Gerät namens Lolaloo, das den Kinderwagen weiter rüttelt...
- Pezi-Ball: In der Nacht habe ich den Peziball manchmal verwendet, um unsere Kleine in den Schlaf zu wippen. Ist aber irgendwie nicht so mein Fall...
Einen nützlichen Tipp zum Ablegen kleinerer Babys habe ich unlängst gelesen: Baby aufs Stillkissen legen (Stillkissen liegt am Schoss der Mutter), einschlafstillen und dann das Baby mit dem Stillkissen ablegen.
- Das Einschlafen beim Autofahren hat die ersten Monate geklappt, dann wurden Autofahrten stark abgelehnt. Wurde unsere Kleine im Auto müde, wurde sie raunzig und begann zu schreien, weil sie an die Brust wollte. Es kam nur selten vor, dass sie beim Autofahren eingeschlafen ist.
Wissenswertes zum Thema Babyschlaf gibt es bei "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn" (klick). Der Babyschlaf verläuft in Phasen und die Kleinen überprüfen immer wieder, ob "Alles passt". Dieses Wissen war für mich sehr hilfreich. Bei uns ändert sich das Schlafverhalten immer wieder. Gründe können Entwicklungsschübe oder das Zahnen sein. Ich habe gelernt das Thema gelassen zu sehen und wenn Kinder WIRKLICH müde sind, schlafen sie ja doch...
So anstrengend gemeinsames Schlafen mit dem Kind sein kann, so schön ist es auch. Ich liebe es, meine Tochter neben mir zu spüren und morgens direkt in ihr strahlendes Gesicht zu blicken. Ich glaube durch das Stillen, Tragen und gemeinsame Schlafen, also durch den vielen Körperkontakt, haben wir eine innigere Beziehung.

Ich bin gespannt wie es mit dem Schlaf unserer Kleinen weitergehen wird. Wann wird sie aus dem Familienbett ausziehen? Wann ohne Begleitung einschlafen können? Wann wird sie durchschlafen?

Wie sieht die Schlafsituation bei euch aus? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Mittwoch, 15. April 2015

Apfelstreuselkuchen aus meiner Backstube

Backe, backe Kuchen...
Nach langer Zeit bin ich endlich wieder zum Kuchen backen gekommen. Meine Kuchen schmecken hervorragend, leider ist das an der Optik nicht immer erkennbar.



Das Rezept ist sehr einfach und für alle, die es ausprobieren wollen, habe ich es notiert.
Zutaten:
500 g Mehl
300 g Zucker
300 g Butter
2 Eier
5 Äpfel oder mehr 
2 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Backpulver
Butter für das Einbetten der Backform
Zimt und/oder Rosinen 

Zubereitung: 
Ich bereite den Kuchen mit Hilfe eines Rührgerätes zu.
Zuerst gebe ich die Eier und einen Teil des Zuckers ins Rührgerät.
Anschließend die zerlassene und abgekühlte Butter.
Sind diese Zutaten gut verrührt, gebe ich die trockenen Zutaten (Zucker, Mehl, Backpulver) hinein.

Das Schälen der Äpfel übernimmt mittlerweile dieses tolle Gerät für mich. Es schneidet den Apfel gleichzeitig in spiralenförmige Scheiben.


Die Backform (meine ist etwas kleiner als ein herkömmliches Blech) wird eingefettet oder mit Backpapier ausgelegt und die Hälfte des Teiges oder etwas mehr in die Form gedrückt. Dann werden die Apfelstücke darauf verteilt. Der restliche Teig wird darüber gestreut und schon kann der leckere Apfelstreuselkuchen bei 180° (Umluft) für zirka 45 Minuten in den Ofen.
Der Kuchen kann je nach Belieben mit Zimt und/oder Rosinen verfeinert werden.


Guten Appetit!